• Köcherbaum in Südnamibia - Kokerboomtree in Southern Namibia

Länderinfo Namibia

Namibia ist ein heißes und trockenes Land und liegt im südlichen Afrika zwischen Angola, Sambia, Botswana, Südafrika und dem Atlantischen Ozean. Das Land ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland, hat jedoch lediglich etwas mehr als zwei Millionen Einwohner, von denen die meisten im bevölkerungsreichen Norden, der Hauptstadt Windhoek und einigen wenigen kleineren Städten leben. Neben der Mongolei ist Namibia das am dünnsten besiedelte Land der Erde. Auf jeden Quadratkilometer Landesfläche kommen weniger als 2,4 Einwohner. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 231.

Politik

Namibia ist erst seit 1990 ein unabhängiger, demokratischer Staat.  Zuvor war das Land mehr als hundert Jahre lang unter erst deutscher, dann britischer und schließlich südafrikanischer Herrschaft. Seit der deutschen Kolonialherrschaft ab 1884 hieß Namibia (Deutsch)-„Südwestafrika“. Zur Unabhängigkeit wollte man keine der in Namibia lebenden Ethnien vor den Kopf stoßen und wählte als Namensgeber die Namib-Wüste, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Das Land hat seine Unabhängigkeit auf friedliche Weise errungen und vertritt seitdem eine „Politik der Versöhnung“.

Sprache und Kultur

Amtssprache ist englisch – viele Ältere oder Menschen auf dem Land sprechen jedoch neben ihren eigenen Sprachen afrikaans. Deutsch spielt vor allem da eine große Rolle, wo ehemals eingewanderte Deutsche leben – in Zentral- und Südnamibia. Sicherlich jedoch in größeren Orten wie Windhoek, Swakopmund und der Lüderitzbucht.

Namibia ist ein Vielvölkerstaat, in dem neben der Amtssprache dutzende weitere Sprachen und Dialekte gesprochen werden, je nach kultureller Zugehörigkeit, die sich grob einteilt in:

50 % Ovambo
9 % Kavango
7 % Herero
7 % Damara
6 % Deutsche, Südafrikaner und Briten
5 % Nama
4 % Caprivianer
3 % San
2 % Rehobot Baster
0,5 % Twana

Religion in Namibia

Mehr als 80 Prozent der Namibier sind Christen, womit das Land deutlich über dem afrikanischen Durchschnitt liegt. Von ihnen sind:

50 % Lutheraner
20 % Katholiken
5 % Mitglieder der Niederländischen Reformierten Kirche
5 % Anglikaner

Die übrigen Christen verteilen sich auf andere kleinere Kirchen wie beispielsweise Baptisten, Adventisten, neuapostolische Christen und die aus den USA stammende African Methodist Episcopal Church. Insbesondere San, Himba und Caprivianer sind Anhänger traditioneller Naturreligionen. Der Islam spielt in Namibia keine Rolle, die Anzahl der Muslime in Namibia wird auf einige wenige Tausend geschätzt.

Mobilität - Straßennetz

Namibia hat ein gut ausgebautes Straßennetz - meist geteert und in ländlichen Gegenden als Schotterpisten gut befahrbar.  Es gibt genügend Tankstellen, so dass Sie sich eigentlich nicht mit Reservebenzin ausrüsten müssen. Es werden übrigens oft auch sandwiches und warme Snacks in den tankstellen angeboten, so dass Sie niemals hungrig reisen werden. Allerdings sollten Sie immer genügend zu trinken für Notfälle im Gepäck haben - am besten einen Wasserkanister.  Je nachdem, in welches Gebiet Sie fahren, empfiehlt es sich, einen "Pick up" mit Allradantrieb zu mieten, so dass Sie auch durch Wüstensand kommen. In speziellen Trucks ohne Fensterscheiben der Lodges und Gästefarmen haben Sie auf Safariausflügen einen freien Blick auf Natur und Tiere.

Mit der Transnamib-Eisenbahn durch Namibia zu reisen, ist eher unüblich - es gibt zwar immerhin ein 2626 Kilometer langes Streckennetz, das jedoch zum Großteil noch aus der Zeit Deutsch-Südwestafrikas stammt und seit Mitte der 1990er Jahre saniert und ausgebaut wird. Die wenigen Überlandbusse in Namibia sind nicht wirklich als bequem zu bezeichnen, zudem sind sie meist zu den Wochenenden und am Ferienbeginn und -ende überfüllt. Fortbewegungsmittel Nummer 1 für kurze Strecken in den Städten und Dörfern sind die Taxis. Statt Taxiuhr bemisst sich der Preis nach "gefühlter Streckenlänge"  - mit 1 Dollar kommen Einheimische in den bis immer auf den letzten Platz genutzten Taxis schon ein paar Kilometer weit. Touristen müssen deutlich mehr berappen....

Zeitzone

Sommerzeit: GMT + 2 Stunden ab 1. Sonntag im September bis 1. Sonntag im April.
Winterzeit: GMT + 1 Stunde ab 1. Sonntag im April bis 1. Sonntag im September.

Adresse

African Desk
P.O. Box 1543
Bismarckstr Woermannhaus Unit No.5
Swakopmund
Namibia

Kontakt

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Telefon: +264-64-400350
Mobil: +264-81-270 8063
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