Dünensurfen in Namibia

Ein Spaß im Stehen oder Liegen

surfen im LiegenEs braucht weder Muskeln noch Beweglichkeit, eher schon eine gute Portion Mut, sich klopfenden Herzens auf eines der biegsamen Holzbretter zu legen und kopfüber mit bis zu 80 Kilometer pro Stunde die Dünen vor der Atlantikküste Swakopmunds herunterzurasen.

Mit Helm, Ellenbogenschützern und Handschuhen trauen sich das nicht nur junge Leute aus Australien, den USA und Europa zu. Surfexpertin Beth Sarro (36) und ihre vier Lehrer zeigen, worauf es ankommt:

Augen auf, Mund zu, das Brett vorne hochhalten, ein Schubs nach vorn und los geht es - nach einer halben Minute ist man unten und bohrt zum Bremsen die Zehenspitzen fest in den Boden. Das Beruhigende: Schlimmstenfalls landet man ungebremst im weichen Sand und muss sich später die feinen Sandkörner aus Ohren und Unterwäsche schütteln. Der Aufstieg auf den Dünenkamm geht im übrigen dann am schnellsten, wenn man in die Fußstapfen des Vorgängers tritt...

wartende SurferWer sich oben erstmal ausruhen will, den entschädigen ein azurblauer Himmel und der Ausblick auf goldene Dünenketten im Dunst des kalten Atlantiks. Drei Stunden mit mehreren Abfahrten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vergehen wie im Fluge. Zwischendurch erfahren die Surfer etwas über die unscheinbaren Wüstenbewohner: Zum Beispiel vom Überleben der Eidechsen, der Kalahari Sandlaufkäfer und Flechten, die sich vom feinen Dunst des nahe gelegenen Atlantiks nähren.

Spaß macht auch eine "Rodelpartie" zu zweit, wo der vorn Sitzende nur bedingungslos darauf vertrauen muss, dass der Hintermann mit seinen Händen im Sand richtig steuert und bremst... Etwas mehr Gleichgewichtssinn braucht man allerdings für das Dünensurfen im Stehen. Die Snowboardbretter haben fixierte Schnürschuhe, werden an der Unterseite mit Fett eingerieben und rutschen damit besser auf dem feinen Sand. Bei Anfängern kann es schon ein bisschen dauern, bis sie geschmeidig und elegant die Dünen heruntergleiten.

Aussicht vom  DünenkammNach der letzten Abfahrt um 12.30 Uhr mittags gibt es gekühlte Getränke, Brötchen, Tomaten, Gurken, Wurst und Käse als Mittags-Snack.

Preis für einen Vormittag: 
40 EURO (Surfen im Liegen)
50 EURO (Surfen im Stehen)

Schauen Sie sich ein Video an unter: http://www.youtube.com/user/africandesk

Ein Surftag in den Dünen kann allein oder als Baustein einer Namibia Rundreise gebucht werden. Informationen und Buchungen unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können