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Rundreise "Afrikanische Lebensformen"

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Holzschnitzer am Kavango und Viehzüchter des Kaokolandes

Drei Wochen geht es hinauf in den bevölkerungsreichen Norden Namibias entlang der Grenze zu Angola. Tropisches Grün, belebte Straßen und Meister des Holzschnitzens finden Sie in Oshakati. Bei den Popa-Wasserfällen des Kavangoflusses treffen Sie auf Flusspferde und Krododile. Weiter fahren Sie in Richtung Küste zu Namibias Viehzüchtern in der Namibwüste, den Himbaherero und einem deutschstämmigen Rinderzüchter und Kenner der San-Traditionen. Ihr mehrsprachiger Reiseführer wird in Dörfern und Siedlungen der Ovambo, Herero und Damara für Sie übersetzen und mit der Vielfalt afrikanischer Lebensformen vertraut machen.

Reiseroute der Rundreise:

Windhoek - Kalkveld - Tsinsiabis - Rundu - Oshakati - Opuwo - Etosha - Windhoek

1. Tag Windhoek - Mt. Etjo (Kalkveld)

Mt. Etjo Lodge. Foto: Bob MuirheadAm frühen Morgen Ankunft am Internationalen Flughafen Windhoek. Ihr Reiseführer Floyd Hambira holt Sie am Flughafen ab und Sie nehmen dort auch den Mietwagen in Empfang. Sie fahren dann in Richtung Otjiwarongo zur Mount Etjo Safari Lodge, die etwa etwa 180 km von Windhoek entfernt liegt. Es gibt dort ein Schwimmbad und vom Garten aus am Wasserloch können Wildtiere beobachtet werden: Es streifen Elefanten, Zebras, Spitz- und Breitmaulnashörner und verschiedene Antilopenarten umher.
Übernachtung in der Mount Etjo Safari Lodge. (A)

2. Tag Kalkveld

Heute machen Sie von der Mt. Etjo Safari Lodge aus einen Ausflug in das benachbarte Kalkveld, wo Sie in die Fußstapfen zweibeiniger Dinosaurier treten können. Im Vergleich zu einer menschlichen Hand sind sie übrigens kleiner als vermutet. Übernachtung in der Mount Etjo Safari Lodge. (F/A)

3. / 4. Tag Kalkveld - Tsinsiabis

Feuer machen bei den SanWeiter geht es in das Gebiet der Buschleute in Richtung Tsinsiabis. Der deutschstämmige Farmer Reinhard Friederich nimmt Sie gemeinsam mit einem San-Führer mit auf einen Bushmen Trail durch Makalanipalmen und dichten Busch: Sie erfahren, wie man Fallen stellt, mit 2 Stöcken ein Feuer entzündet oder Gift- von Heilpflanzen unterscheidet.
2 Übernachtungen in einer Hütte, die in ihrer Bauweise den traditionellen Hütten der Buschleute nachempfunden ist. (F/A)

5./ 6. /7. Tag Tsinsiabis - Rundu

Sie fahren weiter Richtung Norden nach Rundu - einer der größeren Städte in Namibia, die in der Nähe des Okavango Flusses liegt. Die Einwohner gehören größtenteils der Volksgruppe der Ovambo an. Hier ist auch die Heimat der recht bekannten namibischen Holzschnitzer, die das gesamte Stadtbild prägen, ihre handwerklichen Künste über Generationen weitergeben und sehr gut davon leben können. Von hier können Sie zum Beispiel eine Bootsfahrt zu den Popa Wasserfällen machen und Flusspferde und Krokodile beobachten. Sie bleiben 3 Tage hier und Floyd wird Sie mit einigen Familien und ihrem Alltag bekannt machen. Die Suclabo Lodge, in der Sie übernachten, liegt nur wenige Hundert Meter vom Okavango Fluss und wird von der einheimischen Bevölkerung liebevoll "Paradishi Ghomumbiru" - kleines Paradies genannt. (F/A)

8./ 9. Tag Rundu-Oshakati

Das nächste Ziel - Oshakati ist eine sehr belebte Stadt in der Oshana Region. Hier fahren auch noch Eselskarren über die Straßen und es gibt Märkte, auf denen Sie sich mit Kostproben afrikanischer Kochkunst verwöhnen können. Unser Geheimtipp: "Fatcookies", das sind knusprig frittierte Krapfen oder gegrilltes Hühnchen - natürlich aus Freilandhaltung... Sie werden auch die Gegend um Oshakati, Ongwediva und Ondangwa näher erkunden. Übernachtung im Pandu Ondangwa Hotel. (F)

10./ 11. Tag     Oshakati - Opuwo

Himbadorf in Namibia. Foto:Tom ForgraveHeute unternehmen Sie mit jedem Kilometer, den Sie in Richtung Opuwo fahren, auch eine Zeitreise in die Vergangenheit: Nämlich zu Namibias traditionellen Viehzüchtern - den Ovahimbaherero. Am folgenden Tag sind Sie mit Ihrem Reiseleiter Floyd (einem Herero) zu Gast in einer der Siedlungen. Die Ovahimba Herero stellen zum Beispiel aus Butterfett und dem rotem Eisenoxydstaub aus der Gegend ein Sonnenschutzmittel her und halten Sauermilch in Kalebassen kühl und frisch. Zwei Übernachtungen in der Opuwo Country Lodge. (F/A)

 
12./ 13./ 14./ 15. Tag     Opuwo - Etosha

Löwin in Etosha. Foto: Bob MuirheadIm etwa 300 Kilometer entfernten Etosha-Nationalpark begegnen Sie all den großen Tieren, die sonst in Namibia seltener zu finden sind: Löwen, Breitmaulnashörnern oder Elefanten. Vom Wasserloch Ihres Restcamps Okaukeujo können Sie die Tiere auch nachts bei Flutlicht aus etwa 20 Metern Entfernung beim Trinken beobachten. Wir empfehlen Ihnen, Mahlzeiten gemeinsam mit Floyd einzukaufen und mit ihm abends am offenen Feuer zu kochen oder zu grillen. Floyd versteht es, ein vorzügliches potjiekos zuzubereiten - Namibias Nationalgericht aus einem gusseisernen, dreibeinigen Topf. Alternativ können Sie natürlich auch das Restaurant im Camp besuchen.
4 Übernachtungen im Okaukeujo Restcamp.


16./ 17. Tag Waterberg

Pavian am WaterbergWandern, spazieren gehen und baden im Pool des Waterberg Plateau Parks. Der Name kommt vom Wasser, das im Plateau versickert und am Fuße des knapp 20 Kilometer breiten Bergmassivs in Form von Quellen wieder austritt. Entsprechend grün ist hier die Vegetation im ansonsten karg-trockenen Umland. Bei einer Wildbeobachtungsfahrt im offenen Jeep begegnen Sie Zebras, Springböcken oder Antilopen. Für alle zwei Nächte im Waterberg Restcamp keine Mahlzeiten inklusive (Selbstversorger oder Restaurantbesuch).

18./ 19./ 20. Tag Swakopmund

In etwa fünf  Autostunden erreichen Sie heute das kühle Seebad Swakopmund am Atlantik.
Einen Abstecher wert ist vorher sicherlich die Robbenkolonie mit etwa 80.000 Zwergpelzrobben. Swakopmund - Atlantikbad an der NamibwüsteIn Swakopmund selbst gibt es viele Möglichkeiten, Wüste und Wasser gleichermaßen zu entdecken: Dünensurfen, eine Bootsfahrt zu den Delfinen, Kabeljau-Angeln, Kamelreiten, eine Tagestour in die Namibwüste und eine Fahrt im Heißluftballon über die Namibwüste sind einige beliebte Aktivitäten. Diese buchen Sie besser einige Wochen im voraus. Lohnen tun sich auch Besuche in der Kristall Galerie und in der Karukulia Teppichweberei. Übernachtungen in einem Gästehaus in Swakopmund.

 21. Tag Windhoek

Rückfahrt nach Windhoek. Letzte Einkäufe, vielleicht ein Friseurbesuch in einem
namibianischen Haarsalon oder eine Tour nach Katutura. Abschied nehmen von den
Spuren deutscher Kolonialgeschichte und einem heute multikulturellen Namibia.
Übernachtung in einem Gästehaus, Hotel oder einer Pension.


 22. Tag     Windhoek

Transfer zum internationalen Flughafen von Windhoek (Namibia)

Preis:  ab 3.449 Euro pro Person bei mindestens 2 Personen

Der Preis kann je nach Umtauschrate, Haupt- oder Nebensaison, Unterkunft und Typklasse des Mietwagens höher oder niedriger liegen.

Klimatisierter Mietwagen Toyota Condor, 1.8 Benzin, Vollkaskoversicherung inkl. Windschutzscheibe und Ersatzreifen, Benzin, Eintrittsgebühren Etosha, Unterkünfte und soweit wie möglich Halbpension (wie im Reiseverlauf angegeben), erfahrener und mehrsprachiger Reiseführer, Delfin-Bootsfahrt auf den Atlantik, Rückfahrt Swakopmund-Windhoek, Flughafentransfer ab Windhoek.

Nicht enthalten:

Internationale Flüge, Getränke, persönliche Ausgaben und Versicherungen, Trinkgelder und Telefonkosten.

Die Tour wird bei einer Mindestteilnehmerzahl von 2 Personen ganzjährig durchgeführt und kann auch als Selbstfahrertour ohne Reiseführer gebucht werden.

Nennen Sie uns Ihre Reisetermine und wir machen Ihnen ein individuelles und unverbindliches Angebot!


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