Zentralnamibia

Windhoek

Namibias Hauptstadt Windhoek (afrikaans: "windige Ecke") mag auf den ersten Blick nicht sonderlich afrikanisch wirken - mit einer verkehrsberuhigten, fein gepflasterten Fußgängerzone, dem Café Kaiserkrone oder jährlichen kleinen Karnevalsumzügen wirkt Namibias Hauptstadt zeitweise eher wie eine deutsche Kleinstadt, deren Kulisse man ins südliche Afrika "gebeamt" hat. Gleichwohl ist Windhoek Hauptstadt sowie wirtschaftliches und politisches Zentrum von Namibianern aller Couleur. Hier leben knapp 311.000 Menschen (Stand 2011) in 31 Stadtbezirken - mit 150.000 Einwohnern ist ein Großteil der schwarzafrikanischen Bevölkerung auch nach Abschaffung der Apartheid im ehemaligen Township Katutura geblieben.

Cafés und Einkaufspassagen in Windhoek: Erst seit Namibias Unabhängigkeit 1990 hat man die "Kaiser-Wilhelm-Allee" in "Independence Avenue" umbenannt. Es lohnt sich, vor seiner Abreise einen Tag zum Einkaufen in Windhoek einzuplanen. Eine Vielfalt an handgefertigen Taschen, Schuhen oder Schmuck bieten zahlreiche Geschäfte, Straßenhändler sowie das "Craft-Cente". Im von Palmen gesäumten "Zoo-Park" verweilen auch einheimische Windhoeker gerne unter schattigen Bäumen. Große Tiere gibt es hier zwar nicht zu sehen, dafür ein gemütliches Café mit großer Terrasse und einen Spielplatz für Kinder.

Die Stadt liegt im Windhoeker Becken, dem annähernd geographischen Mittelpunkt des Landes, eingefasst zwischen den Erosbergen im Osten, den Auasbergen im Süden und dem Khomashochland im Westen und Norden. 1840 wurde Windhoek erstmals urkundlich erwähnt und 1890 als moderne Stadt gegründet.

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